Für eine bäuerliche Landwirtschaft

Bestürzt über die Verbreitung der Hasenußplantagen auf dem Hochplateau der Alfina und der daraus erwachsenen Zerstörung des von der Landwirtschaft geprägten Landschaftsbildes und der Biodiversität, haben die Künstler Alice Rohrwacher und JR eine „kinematographische Aktion“ geschaffen, einen Kurzfilm der seit wenigen Tagen für alle unter diesem Link frei zugänglich ist.

Omelia contadina ist der Titel (‚Homilie‘: eine Predigt, ein Gebet „das eine Idee, ein Gefühl und ein Bild vermittelt“) dieser symbolischen Beerdigung eines Bauern in seiner Erde, an dem seine Freunde, die Bauern, teilnehmen. Eine herbe Anklage aller jener, die diese Zerstörung herbeiführen und sie erlauben. Am Schluß blitzt die Bauernschlauheit auf im Satz „ihr habt uns begraben, aber ihr wußtet nicht, dass wir Samen waren“, der den Blick öffnet auf die vielen Formen des bäuerlichen Widerstandes in der ganzen Welt und auch bei uns.

Eine der möglichen Antworten konkretisiert sich in diesen Tagen: Die Gründung einer Bioregion im Umland des Bolsenasees. Es handelt sich um eine friedvolle und positive Antwort, an der BLEU schon seit Jahren arbeitet, und welche die verschiedene Repräsentanten der lokalen Zivilgesellschaft verbindet um eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft zu fördern. Um die Erde zu beschützen und zu unterstützen, beginnend bei der Sorge um den Boden, die natürliche Vegetation, der Pflanzungen und der Gesundheit der Lebewesen und der Bewohner.

Hier finden sie die Präsentation mit weiteren Infos zum Projekt Bioregion (ital.).

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