Die Anhörung vor der 8. Kommission des Landes hat am 9. Juli wie in der letzten News angekündigt stattgefunden. Sie wurde einberufen um Klarheit über Verspätungen bei den Instandsetzungsarbeiten des Abwassersystems und der Bewirtschaftung durch COBALB zu bekommen.
Welche Eindrücke bleiben? Wir ihr selbst nachvollziehen könnt, wenn ihr das gesamte Protokoll im Osservatorio gelesen habt, ist der Umfang der Dinge die nicht gemacht wurden, der Arbeiten und administrativen Schritte die noch zu tun sind und der Probleme, denen begegnet werden muß, auf jeden Fall klarer geworden.
Davon gibt es viele nach einer Dauer der Arbeiten von immerhin über einem Jahr:
- die Installation und in Funktionssetzung einer nicht näher spezifierten Anzahl von Pumpen
- die Installation und in Funktionssetzung elektrischer Schalt- und Regeltafeln, Notstromaggregate und Fernemeldeanlagen
- nicht zu sprechen von den Arbeiten die noch gar nicht begonnen und/oder gar nicht vorgesehen sind: die Kontrolle der Rohrleitungen, der Austausch einiger Abschnitte dieser Rohrleitungen, die Lösung der Abwasserentsorgung am Westufer, Sanierung der komunalen Abwassersysteme, Lösungen für isoliert stehende Häuser …
Die Antworten der Repräsentanten der Region, Wanda d’Ercole und Massimiliano Proietti schienen unzureichend: generische Erklärungen für die Verzögerungen, Entwürfe von Zeitplänen die zu optimistisch scheinen – Abschluß der Arbeiten am Kanal innerhalb von zwei Monaten, Übergabe der Bewirtschaftung an Talete innerhalb von drei Monaten, Herstellung der Funktionsfähigkeit der Kläranlage innerhalb von fünf Monaten?
Ein wichtiger Faktor ist allerdings klar geworden: wie beim Kampf gegen die Hasenußplantagen und die Geothermie, sind sich die Bürgerschaft und Administratoren einig und fordern auch für das Abwassersystem eine schnelle und vollständige Lösung: wir werden die Region nicht in Ruhe lassen bis die Arbeiten nicht vollständig abgeschlossen sind.


