Wir haben nun von öffentlichen Stellen bestätigte Informationen zum Status des Fortganges der Arbeiten zur Instandsetzung des Abwassersystems um den See erhalten.
Wesentliche Neuigkeiten hat der Untersekretär für Umwelt Micillo während der question time der Umweltkommission in der Abgeordnetenkammer am 10. April mitgeteilt, in seiner Antwort auf die Anfrage der Abgeordneten Ilaria Fontana (M5S).

Ilaria Fonatana (M5S)
In Bezug auf die Pumpstationen des Ringkanals hat Micillo erklärt, dass eine Teilabnahme für die nächsten Monate vorgesehen ist und dass in den 23 Pumpstationen alle notwendigen Komponenten für ein einwandfreies Funktionieren vorhanden sind. Laut unseren Informationen ist noch eine Reinigung der Sammelbehälter in den Pumpstation und der Abtransport und die Entsorgung von Schlamm und Sand im Gange. Es fehlen noch einige Pumpen, doch grundsätzlich sollte das System funktionieren.
Hinsichtlich der Kläranlage am Fluss Marta hat der Untersekretär die Existenz einer Variante des ursprünglichen Instandsetzungsprojektes bestätigt, mit welchem dem realen Bedarf begegnet werden kann. Auf dieser Grundlage hat die Provinz Viterbo der mit den Arbeiten beauftragten Firma eine provisiorische Bevollmächtigung zur Einleitung der ungeklärten Abwässer in den Fluss Marta, befristet auf maximal 12 Monate, erteilt.

Salvatore Micillo (Untersekretär Umwelt)
Uns liegen Dokumente mit den Details zur Variante des Projektes und dem Zeitplan der Arbeiten vor. Die notwendigen Mittel sind im Budgetvoranschlag der Region für dieses Jahr enthalten. Es fehlt allerdings die Bestätigung der Freigabe der Mittel durch die Regionalregierung, unverzichtbar für den Beginn der Arbeiten.
Der Fluß Marta und die Strände von Tarquinia hoffen, dass die Freigabe bald erfolgt.


