Liebe Interessenten!
Wir hoffen ihr hattet besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage und seid gut ins Neue Jahr gekommen, möglicherweise mit einer ganzen Reihe guter Vorsätze.
Auch wir haben uns zwischen den Jahren getroffen, um zurückzuschauen, was dieses Jahr gewesen ist, was wir erreichen konnten aber auch wie unsere Arbeit im Neuen Jahr aussehen kann.
Im März haben, dank der Intervention Europas, die Arbeiten zur Sanierung des Ringkanals begonnen und sind soweit fortgeschritten (siehe Status Dezember), dass die Abwässer nur noch gelegentlich ungeklärt in den See fließen. Die laufende Entwicklung der Arbeiten könnt ihr in den monatlichen News verfolgen.
Das Projekt Contratto di Lago, an dem wir mitarbeiten, nimmt Fahrt auf und die von uns unterstützte Initiative FLAG (für eine nachhaltige Fischerei) hatte ihre erste öffentliche Präsentation, das Projekt „Lerne den Bolsenasee kennen“ schreitet mit vollen Segeln voran.
Wir haben unsere Energie auch für den Kampf gegen die Gefahr der Geothermie im Becken des Sees eingesetzt, dessen Ausgang jedoch noch ungewiss ist. Mittlerweile hat sich eine neue Gefahr konkretisiert, mit der wir uns auseinandersetzen: die Ausbreitung der Haselnußplantagen im großen Stil, die den See mit Phosphaten und Düngemitteln zu verschmutzen drohen.
Wir wollen uns im kommenden Jahr vermehrt mit dem Thema „Perspektiven für ein nachhaltiges Leben um den See“ beschäftigen. In diesem Sinne möchten wir Szenarien erarbeiten, wie Veränderungen, die dem See und der Umwelt zu Gute kommen für uns, die wir hier leben, nicht nur die Schönheit unseres Lebensraumes erhalten können, sondern auch unser Auskommen sichern und vielleicht sogar verbessern. Hier freuen wir uns auf eure zahlreichen Vorschläge und Anregungen!


