Baustelle – Dezember 2018

Nach den letzten Informationen die wir von der Direktion der COBALB bekommen haben, nähern sich die Instandsetzungsarbeiten an den Pumpstationen des Ringkanals der Fertigstellung:

  • die Notstromaggregate der Stationen sind funktionsfähig;
  • die Installation der elektrischen Einrichtungen ist mit Ausnahme der Station 19 abgeschlossen;
  • alle Stationen sind nun mit der im Projekt vorgesehenen Anzahl an Pumpen ausgestattet.

Anfang Dezember fehlte noch eine Pumpe an der Station 13 und zwei an der Station 15. Auf Grund eines Defekts der einzig verbliebenen Pumpe der Station 15 gab es während mehrerer Tage an allen davor liegenden Stationen bis zur Station 9 Schmutzwasseraustritte.

Vor einigen Tagen gab es auf Grund des  Ausfalls des Transformators an der Station 13 ebenfalls eine Störung, die aber rasch gelöst werden konnte.

Das System der Fernüberwachung und -alarmierung ist noch nicht installiert.

Leider werden unsere wiederholten Anfragen an die Region mit der Bitte um Informationen über den Fortschritt der Arbeiten weiterhin ignoriert.

Daher ist uns auch das Datum des Beginns der Arbeiten an der Kläranlage zur Zeit nicht bekannt. Die Verzögerung scheint von der Beschaffung weiterer Mittel abhängig zu sein, die zusätzlich zu den vorgesehenen notwendig sind. Die ursprünglich geschätzte Summe hat sich angesichts des schlechten Zustandes der Einrichtungen als unzureichend erwiesen.

Eine erste Etappe der Instandsetzung wird gerade abgeschlossen, und dies ist ein Grund zur Zufriedenheit und Erleichterung. Wir erinnern jedoch einmal mehr daran, dass die umgesetzten Arbeiten letztendlich nicht ausreichen um den See vor Verunreinigung durch Abwässer zu schützen.

Dazu fehlen:

  • die im Projekt vorgesehene Reparatur einiger Abschnitte der Rohrleitungen,
  • die Überprüfung des Zustandes aller Rohrleitungen des Ringkanals,
  • die korrekte Entsorgung der Abwässer auf der Ostseite des Sees,
  • die korrekte Entsorgung der Abwässer der Einzelhäuser und -einrichtungen rund um den See,
  • eine Lösung für die künftige Instandhaltung des Ringkanals,
  • eine Lösung der rechtlich-administrativen Bewirtschaftung des gesamten Systems.

Was den letzten Punkt betrifft, hat die Region ein weiteres Mal die Übergabe an eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser verschoben. Sie hat die Drohung zurückgenommen, die Gemeinden welche sich weigern in Talete einzutreten, unter Zwangsverwaltung zu stellen.

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