Am Samstag, 23. Oktober hat im Palazzo Farnese in Gradoli die konstituierende Mitgliederversammlung der Bioregion stattgefunden. Die Tagesordnung lautete:
- Gründung des Vereins durch die Gründungsmitglieder
- Annahme der Statuten
- Aufnahme von Mitgliedern
- Wahl des Vorstandes
- Wahl der Funktionen innerhalb des Vorstandes
An der Wahl der 15 Mitglieder des Vorstandes haben 70 Mitglieder teilgenommen. Folgende Mitglieder wurden in den Vorstand gewählt:
- Bolsena, Gradoli und Montefiascone als Repräsentanten der Gemeinden,
- Borgo Podernovo Soc. Agricola SS von Bolsena, Az. Agr. e Agriturismo Fattoria Capobianco von Montefiascone, Az. Agr. Fornovecchino von Montefiascone, La Quercia S.S. Società Agricola von Viterbo und Az. Agr. Montetavolino von Capodimonte als Repräsentanten der Biolandwirte,
- Institut Fratelli Agosti in Bagnoregio als Repräsentant der Bildungseinrichtungen,
- Die Sozialkooperative „Labor“ von Bolsena und das Reisebüro „Vulci Viaggi“ von Montefiascone als Repräsentanten der Wirtschaftsbetriebe,
- Der Verein „“Caffè Menerva” in Grotte di Castro und der Verein “Lago di Bolsena” in Marta als Repräsentanten der Vereine
- Marco Lauteri als Repräsentant des wissenschaftlichen Komitees und Gabriele Antoniella als Repräsentant der Berater.
Auf Grund der laufenden Verzögerungen konnte die Wahl der Funktionen im Vorstand nicht stattfinden. Dies ist der letzte Schritt, der zur Vollständigkeit der Bioregion fehlt. Sie wird Gegenstand einer außerordentlichen Versammlung sein, die in Kürze einberufen wird.
Es gibt leider auch eine negative Nachricht. Trotz des hohen Einsatzes der Freiwilligen hat die Versammlung in einer improvisierten Atmosphäre stattgefunden, verursucht durch das Bestreben das Prozedere zu beschleunigen, damit die Teilnahme an einer Ausschreibung für die Bioregionen möglich ist. Dazu haben sich die Verspätungen von Personen addiert, die für die Konstitution wichtig waren.
All das hat verschiedene Fehler verursacht, darunter schien das diskriminierende Verhalten gegenüber Personen ohne Green Pass besonders schwerwiegend. Obwohl die Einladung zur Versammlung angekündigt hatte, dass man im Freien einen Tisch vorbereiten würde um Wahlzettel und Beitrittserklärungen zu sammeln, gab es werden einen Tisch noch die Möglichkeit für Mitglieder ohne Green Pass zu wählen. Einige haben schließlich die Möglichkeit wahrnehmen können, die Stimmabgabe an andere anwesende Personen zu delegieren. Die letzten Wahlzettel, die im Wege der Stimmübetragung vorgelegt wurden, wurden auf Wunsch einer Freiwilligen mit der Rechtfertigung „zu spät“ nicht mehr akzeptiert. Obwohl die Verspätungen mit Sicherheit nicht diesen Freiwilligen angelastet werden können! Wenn die beiden Wahlzettel gezählt worden wären, wäre unser Verein im Vorstand, daher werden wir ein Protestschreiben einreichen mit der Bitte Abhilfe zu schaffen.


