Kürzlich haben wir von der Möglichkeit berichtet, dass sich die Windkraftwerke im ganzen Becken des Bolsenasees ausbreiten.(siehe hier).
Wir sind besorgt wegen der aktuellen Häufung von Projekten für einzelne Windräder (in einem Kilometer Entfernung von anderen ähnlichen Anlagen) mittlerer Höhe (mit einer Gesamthöhe von rund 100m). Auf Grund der reduzierten Leistung (weniger als ein MW) genießen diese Anlagen bedeutende Vorteile, unter anderem die Ausnahme von einer Umweltverträglichkeitsprüfung und die Einzelgenehmigung durch die Provinz.
Bis heute haben wir Nachrichten von derartigen Projekten in den Gemeinden Montefiascone, Bagnoregio, Marta, Capodimonte, Cellere und Montalto die Castro. Es handelt sich oft um kleine Firmen die mangelhafte und oberflächlich ausgearbeitete Projekte vorlegen und darüberhinaus – dies wurde uns von Eigentümern berichtet, an deren Grund Interesse bestand – aggressiv agieren mit Androhung von Enteignung des von der Firma für die Anlage ausgewählten Grundstückes. Diese Auswahl ist auf die Einfachheit der Realisierung ausgerichtet und ideale Eigentümer sind für die Unternehmen in dieser Sicht alte und alleinstehende Personen.
Daher befürchten wir, dass das Becken des Bolsenasees in nicht allzulanger Zukunft von Windrädern mit einer Höhe von 100m in einem Abstand von einem Kilometer voneinander gezeichnet sein könnte mit all ihrer Infrastruktur wie Kabelführungen, Steuerungen und Verteilungspunkten: eine große Gefahr für das ökologische Netzwerk des Sees und eine enorme Störung des Landschaftsbildes.
Eine Gruppe von Bürgern hat sich zu einem Komitee zusammengeschlossen und hat bei der Staatsanwaltschaft eine Beschwerde eingereicht. Um ihr Anliegen zu unterstützen, rufen sie alle Mitbürger auf, schriftlich einen begründeten Einspruch gegen die Projekte zum Ausdruck zu bringen, welcher im Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden muss. Für nähere Auskünfte dazu wenden Sie sich bitte an BLEU oder an das Bürgerkomitee (comitatodifesamontefiascone@gmail.com).


