Die Aufsichtsbehörde hat für den Schutz der Landschaft entschieden

Die Aufsichtsbehörde des Ministeriums für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten zuständig für die Stadt Rom, die Provinz Viterbo und Etrurien hat kürzlich einen Rundbrief an die Länder, die Provinz Viterbo und an zahlreiche Gemeinden in Tuscia geschickt, in dem sie auf die Verordnung der Genehmigung für den Ersatz traditioneller Kulturen durch Haselnußplantagen hinweisen.

In Beachtung der Regeln für Kulturgüter und Landschaft und dem PTPR-Latium (Regionaler Landschaftsplan) macht die Oberaufsicht nochmal auf die Notwendigkeit der Einholung eines Landschaftsgutachtens aufmerksam, wenn

  • die Haselnußplantagen in Gebieten der Tuscia geplant sind, die für ihre landschaftlichen Besonderheiten oder archäolgische Bedeutung bekannt sind, jedenfalls aber wenn die Arbeiten gravierend sind, verbunden mit Erdbewegungen die oft mehr als einen Meter Tiefe erreichen und damit das Risiko mit sich bringen, dass gravierende Schäden an unter der Oberfläche verborgenen, schützenswürdigen Objekten entstehen könnten (siehe Regeln für Kulturgüter und Landschaft, Art. 146 und 160 sowie folgende für die Sanktionen)
  • die Haselnußplantagen als nicht bodenständige und offensichtlich nicht historische Art die traditionellen Olivenplantagen ersetzen (bodenständige Arten von hohem Ansehen), in Gebieten die als Agrarlandschaft von erheblichem Wert und/oder wertvolle Agrarlandschaften klassifiziert sind. Nach Meinung der Aufsichtsbehörde führen solche Kulturen abgesehen vom Risiko für die hochwertige lokale Produkte zu einer unvermeidlichen Veränderung des Charakters der Argrarlandschaft und der Grundflächen.

Wir begrüßen diese Klarstellung, gezeichnet von der Archäologin Dr. Maria Letizia Arancio und der Superintendentin Arch. Margherita Eichberg welche ein bedeutender Beitrag zum Schutz unseres Kulturerbes und der Landschaft ist. Wir wünschen uns, dass diese ausreicht um weitere irreversible Schäden zu verhindern, wie jene die bereits am archäologischen Erbe von Bisenzio in der Gemeinde Capodimonte entstanden sind.

In den letzten Monaten haben wir verschiedene engagierte Veranstaltungen der Superintendanz zum Schutz des italienischen Territoriums, Schatzkiste und landschaftliche Schönheit, besucht. Wir erinnern zum Beispiel an die Aktion zur Eindämmung der exponentiellen Ausdehnung des Landschaftsverbrauches für Photovoltaic-Anlagen und der Erlass des negativen Gutachtens zur Realisierung der geothermischen Kraftwerke.

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